Irgendwie ist es doch komisch.
Es gibt Tage, an denen alles perfekt läuft, an denen man fast nichts ändern möchte. Man lacht die ganze Zeit, folgt Ausnahmsweise mal dem Unterrichtsgeschehen, arbeitet teilweise sogar mit. Nichts hat man vergessen, alle Sachen, die man sich vorgenommen hat, schafft man, und vielleicht sogar noch etwas mehr. Mit seinen Freunden läuft alles perfekt, man streitet sich nicht, sondern fühlt sich in ihrer Gegenwart die ganze Zeit pudelwohl. Nichts kann einen an diesen Tagen aus der Fassung bringen.
Schon am Morgen springt man ausgeschlafen aus dem Bett, fühlt schon, wie gut der Tag anfängt.
Doch dann gibt es wieder diese Tage, an denen man am liebsten im Bett bleiben möchte. Der Wecker klingelt zwar, aber man stellt ihn wieder aus, schläft wieder ein, und irgendwann 10 Minuten, bevor man aus dem Haus muss, wird man geweckt.
Dann vergisst man die Hälfte, in der Schule triftet man dauernd ab, die Lehrer nehmen einen dran, wenn man gerade ganz woanders ist und alle Vorschriften, die man sich selbst gestellt hat, bricht man und macht einfach irgendeine Scheiße, die niemand cool findet.
Mit den Freunden läuft es bergab, niemand kümmert sich um einen, alle lachen, nur man selbst sitzt daneben und fragt sich, was daran nun so lustig war.
Am Abend ist man down, hat keine Lust mehr auf irgendetwas. Legt sich mit dem Gefühl ins Bett, dass alles scheiße ist.
Aber dann, am nächsten Tag, ist wieder alles in Ordnung.
Ist es nicht wirklich eigenartig? Man macht doch eigentlich jeden Schultag dasselbe. Und trotzdem sind die Tage immer so unterschiedlich.
Mir geht es selbst voll oft so. Ich hab einen Scheißtag, denke mit Graus an den nächsten. Und komischerweise wird er wider Erwarten einer der schönsten Tage, die ich je erlebt habe.
Man sollte eigentlich nie denken, dass alles doof wird. Denn so doof, wie es gewesen war, wird es auf keinen Fall wieder.
Denk immer positiv. Ist alles total im Arsch, kann es eigentlich nur noch besser werden. ;D
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