Kennt ihr diese Momente.. diese Momente, in denen man einfach nicht mehr will.
Man ist traurig. Unendlich traurig.
Man schaut nach draußen. Es regnet. Regentropfen prasseln auf die Erde, und auf einmal kann man nicht mehr. Man fängt an zu heulen, seine Tränen rinnen einem übers Gesicht.
Alles scheint einem unmöglich, sinnlos.
Man fängt an sich Fragen zu stellen.
Hilfe.
Wieso bist du hier?
Wieso strengst du dich so an?
Was hat das Leben für einen Sinn?
Wieso versuchst du so angestrengt allem es Recht zu machen, versuchst so angestrengt Freunde zu haben... wenn es doch sowieso nie sich wirklich richtig anfühlt?
Hilfe.
Es ist immer, wie als würde man nach einem Licht in der völligen Dunkelheit suchen, so wie als würde man kein Ende eines langen Tunnels sehen.
Du sitzt da, und weinst. Still, in dich hinein. Niemand ist da für dich. Niemand nimmt dich in den Arm und tröstet dich. Du krallst deine Hände um die Hüften, zitterst und heulst. Willst nicht mehr. Hast auf gar nichts Lust.
Weinend gleitest du vom Stuhl und setzt dich auf den Teppich, kullerst dich zu einer kleinen Kugel zusammen.
Jemand klopft an deine Tür, fragt dich etwas, fragt, was los ist. Doch du schreist einfach nur, dass sie weggehen sollen.
Wobei du eigentlich willst, dass sie reinkommen, dich umarmen, dich küssen und dir erklären, dass alles wieder gut wird.
Hilfe.
Du bist nur ein kleiner Mensch, mitten im Universum.
Draußen, vor der Tür sind Tausende, Millionen, Milliarden von Menschen... wer bist du überhaupt?
Was hast du schon für eine Bedeutung?
Hilfe.
Irgendwann versiegen die Tränen und du starrst auf deine Hände. Deine Nase ist verschnupft.. und du bist müde. Müde vom Weinen, müde von der Welt.
Du bleibst lange dort liegen. Irgendwann geht es dir dann besser. Und irgendwann bist du wieder die, die du immer bist.
Doch es ist immer wieder das Gleiche. Es ist immer wieder wie ein Greifen nach der Hoffnung, nach dem Trost.
Nach der Liebe.
Samstag, 24. November 2012
Freitag, 16. November 2012
Mainstream
Du gehst durch die Straßen und gehst so an den Schaufenstern entlang.
Hast irgendwie Bock mal wieder was zu kaufen. Dein Geld ist wieder aufgefüllt, glücklicherweise hat dir deine Mom noch was gegeben. Du bist echt ziemlich froh. Sie hat dir nur was gegeben, weil du gerade im Moment so gute Noten hattest. Okay, vielleicht war der Zeitpunkt auch ganz gut gewählt. War gerade befördert wurden, Dad hatte mal wieder was mit ihr untergenommen gehabt, und es war anscheind voll gut gewesen. Tja, manchmal hat er halt auch Glück.
Scheiße nur, dass niemand von deinen Freunden mitkommen konnten. Na, egal. Shoppen geht auch alleine. Solange du deine Klamotten hast, ist doch alles gut. So ein gute Laune mache.
Grinsend schlenderst du an den Läden entlang.
Sop... mal nachdenken.
H & M? Eigentlich immer geil, wann findest du da schon mal nix? Aber... du warst da in letzter Zeit echt oft.
C & A? Ähm.. nee?
New Yorker oder Forever18? Mhh... keine so gute Quali, aber eigentlich ganz gute Klamotten.
Tally Waijl? Irgendwie unsymphatisch...
Okay. Schließlich irgendwann, gehst du wieder in H & M.
Irgendwie immer die beste Entscheidung.
Du erwartest irgendwie nichts besonderes.
Doch sobald du in den Laden gehst, siehst du es.
Die perfekte Mütze.
Du stehst echt nicht auf solche grellen Sachen. Doch die ist einfach nur geil.
So voll grell grün, aber die Form ist echt cool.
Du gehst da hin, probierst sie an, und könntest fast ausrasten vor Freude.
Mann, echt hammer!
Freudestrahlend gehst du aus dem Laden raus.
Geld weg. Aber geile neue Mütze. Hehe.
Dann zuhause fängt es an.
Was hast du denn da aufm Kopf? Das ist nicht dein Ernst oder?
Grün? OMG!
Du sitzt in deinem Zimmer und starrst auf die Mütze. Das grün fandest du eigentlich ziemlich cool.
Stellst dich vor den Spiegel. Eigentlich doch geil... oder?
Jetzt willst du auf einmal die Mütze morgen nicht in die Schule mitnehmen.
Doch vielleicht finden deine Freunde das ja geil.
Oh Gott, wie siehst du denn aus?
Grün?!?!
Haha, du siehst aus wie Pumukel.
Du zerrst die Mütze vom Kopf. Scheiße, ey. Die sieht echt schlimm aus. Das grün ist dir zu grell und die Form ist affig.
Ach shit, Geld umsonst ausgegeben. Na ja, egal. Schnell steckst du sie in deinen Ranzen und rennst zum Unterricht, erklärst den anderen, dass du sie sowieso nicht cool fandest.
3 Wochen später trägt jeder diese Mützen. Sie sind im Trend, jeder will sie haben. Weil sie einfach nur geil sind.
Hast irgendwie Bock mal wieder was zu kaufen. Dein Geld ist wieder aufgefüllt, glücklicherweise hat dir deine Mom noch was gegeben. Du bist echt ziemlich froh. Sie hat dir nur was gegeben, weil du gerade im Moment so gute Noten hattest. Okay, vielleicht war der Zeitpunkt auch ganz gut gewählt. War gerade befördert wurden, Dad hatte mal wieder was mit ihr untergenommen gehabt, und es war anscheind voll gut gewesen. Tja, manchmal hat er halt auch Glück.
Scheiße nur, dass niemand von deinen Freunden mitkommen konnten. Na, egal. Shoppen geht auch alleine. Solange du deine Klamotten hast, ist doch alles gut. So ein gute Laune mache.
Grinsend schlenderst du an den Läden entlang.
Sop... mal nachdenken.
H & M? Eigentlich immer geil, wann findest du da schon mal nix? Aber... du warst da in letzter Zeit echt oft.
C & A? Ähm.. nee?
New Yorker oder Forever18? Mhh... keine so gute Quali, aber eigentlich ganz gute Klamotten.
Tally Waijl? Irgendwie unsymphatisch...
Okay. Schließlich irgendwann, gehst du wieder in H & M.
Irgendwie immer die beste Entscheidung.
Du erwartest irgendwie nichts besonderes.
Doch sobald du in den Laden gehst, siehst du es.
Die perfekte Mütze.
Du stehst echt nicht auf solche grellen Sachen. Doch die ist einfach nur geil.
So voll grell grün, aber die Form ist echt cool.
Du gehst da hin, probierst sie an, und könntest fast ausrasten vor Freude.
Mann, echt hammer!
Freudestrahlend gehst du aus dem Laden raus.
Geld weg. Aber geile neue Mütze. Hehe.
Dann zuhause fängt es an.
Was hast du denn da aufm Kopf? Das ist nicht dein Ernst oder?
Grün? OMG!
Du sitzt in deinem Zimmer und starrst auf die Mütze. Das grün fandest du eigentlich ziemlich cool.
Stellst dich vor den Spiegel. Eigentlich doch geil... oder?
Jetzt willst du auf einmal die Mütze morgen nicht in die Schule mitnehmen.
Doch vielleicht finden deine Freunde das ja geil.
Oh Gott, wie siehst du denn aus?
Grün?!?!
Haha, du siehst aus wie Pumukel.
Du zerrst die Mütze vom Kopf. Scheiße, ey. Die sieht echt schlimm aus. Das grün ist dir zu grell und die Form ist affig.
Ach shit, Geld umsonst ausgegeben. Na ja, egal. Schnell steckst du sie in deinen Ranzen und rennst zum Unterricht, erklärst den anderen, dass du sie sowieso nicht cool fandest.
3 Wochen später trägt jeder diese Mützen. Sie sind im Trend, jeder will sie haben. Weil sie einfach nur geil sind.
Montag, 12. November 2012
Wieso zögerst du?
Du stehst vor der Klasse, jeder schaut dich an.
Du stotterst.
Du redest deinen Text, doch du weißt, dass das doof klingt.
Jemand fragt dich etwas.
Du öffnest den Mund.
Bringst kein Wort heraus.
Dein Herz pocht dir bis in den Hals.
Doch du sagst nichts.
Du hast Angst, etwas Falsches zu sagen.
Du zögerst.
Zögerst lange.
Und tust nichts.
Du stehst auf dem 10 Meter Turm.
Unter dir kristallklares Wasser.
Vor dir der Abgrund.
Hinter dir Menschenmassen.
Du schluckst.
Du hast Angst.
Du gehst in die Knie.
Stehst wieder auf.
Gehst einen Schritt nach vorne.
Du zögerst.
Zögerst lange.
Und tust nichts.
Er steht vor dir.
Ganz nah bei dir.
Du kannst ihn fast riechen.
Du bist aufgeregt.
Das ist deine Chance.
Er hat dich noch nicht bemerkt.
Du willst ihn ansprechen.
Du willst mit ihm Reden.
Du willst sein Gesicht sehen.
Du zögerst.
Zögerst lange.
Und tust nichts.
Du willst ja sagen.
Du willst sagen, dass du das wirklich willst.
Du willst mitgehen.
Doch du bist dir nicht sicher.
Du starrst ihn an.
Du weißt, was du haben könntest.
Doch du bist dir nicht sicher.
Du bist kurz davor ja zu sagen.
Du bist total durchwühlt.
Du zögerst.
Zögerst lange.
Und tust nichts.
Und danach fragst du dich immer wieder:
Wieso hab ich gezögert?
Wieso nur?
Versuche über deinen Schatten zu springen.
Überleg einfach nicht.
Tu es.
Du wirst es nicht bereuen.
Antworte einfach. Tu es einfach. Denk nicht mehr nach.
Spring einfach. Tu es einfach. Denk nicht mehr nach.
Sprich ihn an. Tu es einfach. Denk nicht mehr nach.
Sag einfach ja. Tu es einfach. Denk nicht mehr nach!
Du zögerst.
Zögerst lange.
Und tust nichts.
Mittwoch, 7. November 2012
Meine Familie :)
Manchmal fragen mich Leute, ob ich es nicht irgendwie voll stressig finde mit 4 Geschwistern.
Und ich antworte eigentlich immer gleich: Ja, voll! Aber es ist auch schön.
Denn es ist so.
Sie nerven mich, reizen mich, bringen mich manchmal zum heulen, treiben mich zur Weißglut...
Doch trotzdem.
Ich könnte nicht ohne meine Geschwister, ohne meine Eltern leben. Ich würde total vereinsamen.
Ich finde bei ihnen immer Trost. Egal, was ist. Ich kann es ihnen sagen, und sie verstehen es. Sie trösten mich und stehen zu mir, egal was ich getan habe.
Habe ich eine 4 oder schlechter geschrieben, nölen sie nicht an mir rum, sie nehmen mich in den Arm und trösten mich. Manche Eltern mögen das anders sehen, manche Eltern meinen vllt dass das Kind dann denkt, dass es so weiter machen kann. Doch das ist es nicht. Ich weiß selbst, was ich besser machen muss. Dazu brauche ich meine Eltern nicht. Meine Eltern brauche ich nur dafür, dass sie mir helfen. Und mich unterstützen. Und mich trösten.
Ich kann meinen Eltern alles erzählen.
Und wenn ich meinen Eltern etwas nicht erzählen will, oder total traurig bin, tut es auch gut, meine kleinen Geschwister in den Arm zu nehmen, sie fest an mich zu drücken und zu wissen, dass sie da sind. Dass sie da sind und dass sie mich mögen.
Es tut gut, ihre unschuldigen Ratschläge anzuhören, ihr kleines Herz zu spüren und sich für einen Moment richtig gut zu fühlen.
Ich kann bei jedem meiner Familie Trost finden. Auch bei meinem Bruder, meiner Schwester. Manchmal sind sie besser als jede Freundin. Weil sie oft auf meiner Seite stehen, nichts übertreiben und die Fakten so sagen, wie sie sind.
Manchmal, wenn meine Freunde keine Zeit haben, und ich trotzdem etwas unternehmen will, kann ich zu meinem kleinen Bruder gehen. Er hat immer Zeit für mich. Und liebt es meine Verrückten Ideen durchzusetzen und macht immer mit. :D
Und wenn er nicht da ist, und ich Gesellschaft brauche, kann ich zu dem Rest meiner Familie gehen. Immer ist einer da, der mir zuhört oder mit mir was unternimmt.
Ich liebe meine Familie. Jeden einzelnen. Ich liebe sie dafür, dass sie immer da sind, wenn ich sie brauche. Dafür, dass sie, egal was ich tue, mir helfen, und bei mir nicht die Hoffnung verlieren.
Und ich liebe sie dafür, dass sie mich akzeptieren, wie ich bin. Und nichts versuchen an mir zu ändern.
Ich bin wie ich bin. Ich kann das nicht ändern.
Und das verstehen sie.
Und ich antworte eigentlich immer gleich: Ja, voll! Aber es ist auch schön.
Denn es ist so.
Sie nerven mich, reizen mich, bringen mich manchmal zum heulen, treiben mich zur Weißglut...
Doch trotzdem.
Ich könnte nicht ohne meine Geschwister, ohne meine Eltern leben. Ich würde total vereinsamen.
Ich finde bei ihnen immer Trost. Egal, was ist. Ich kann es ihnen sagen, und sie verstehen es. Sie trösten mich und stehen zu mir, egal was ich getan habe.
Habe ich eine 4 oder schlechter geschrieben, nölen sie nicht an mir rum, sie nehmen mich in den Arm und trösten mich. Manche Eltern mögen das anders sehen, manche Eltern meinen vllt dass das Kind dann denkt, dass es so weiter machen kann. Doch das ist es nicht. Ich weiß selbst, was ich besser machen muss. Dazu brauche ich meine Eltern nicht. Meine Eltern brauche ich nur dafür, dass sie mir helfen. Und mich unterstützen. Und mich trösten.
Ich kann meinen Eltern alles erzählen.
Und wenn ich meinen Eltern etwas nicht erzählen will, oder total traurig bin, tut es auch gut, meine kleinen Geschwister in den Arm zu nehmen, sie fest an mich zu drücken und zu wissen, dass sie da sind. Dass sie da sind und dass sie mich mögen.
Es tut gut, ihre unschuldigen Ratschläge anzuhören, ihr kleines Herz zu spüren und sich für einen Moment richtig gut zu fühlen.
Ich kann bei jedem meiner Familie Trost finden. Auch bei meinem Bruder, meiner Schwester. Manchmal sind sie besser als jede Freundin. Weil sie oft auf meiner Seite stehen, nichts übertreiben und die Fakten so sagen, wie sie sind.
Manchmal, wenn meine Freunde keine Zeit haben, und ich trotzdem etwas unternehmen will, kann ich zu meinem kleinen Bruder gehen. Er hat immer Zeit für mich. Und liebt es meine Verrückten Ideen durchzusetzen und macht immer mit. :D
Und wenn er nicht da ist, und ich Gesellschaft brauche, kann ich zu dem Rest meiner Familie gehen. Immer ist einer da, der mir zuhört oder mit mir was unternimmt.
Ich liebe meine Familie. Jeden einzelnen. Ich liebe sie dafür, dass sie immer da sind, wenn ich sie brauche. Dafür, dass sie, egal was ich tue, mir helfen, und bei mir nicht die Hoffnung verlieren.
Und ich liebe sie dafür, dass sie mich akzeptieren, wie ich bin. Und nichts versuchen an mir zu ändern.
Ich bin wie ich bin. Ich kann das nicht ändern.
Und das verstehen sie.
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Schicksal.
Sie ist 12 und hat alles was sie braucht.
Sie hat eine nette Familie, viele Freunde, ist hübsch, beliebt, ist zu jeder Party eingeladen und hat ein Erbe für sich sicher, mit dem sie auch ohne Beruf gut versorgt durchs Leben kommen würde.
Ihr Leben ist milde gesagt perfekt.
Doch nicht für sie.
Sie ist verliebt. In einen Jungen, der nichts für sie übrig hat. Jeder Junge steht auf sie. Jeder würde alles für sie geben.
Doch dieser Junge nicht.
Dieser Junge liebt jemand anderen. Jemand, der völlig anders ist als sie.
Sie versucht mit ihm zu reden, doch er ignoriert sie. Sie versucht alles, um an ihn heran zu kommen. Doch er ignoriert sie.
Sie sitzt alleine, im Park. Ihre Kraft ist vergangen. Sie ist am Boden zerstört.
Wieso mag dieser Junge sie nicht?
Was hat das andere Mädchen, was sie nicht hat?
Und dann fängt sie an, an sich zu zweifeln.
Tage vergehen.
Und sie leidet weiter.
Bin ich zu schlecht für ihn?
Bin ich zu hässlich?
Hab ich zu wenig Humor?
Bin ich zu langweilig?
So geht das weiter. Immer weiter. In der Schule leidet sie weiter, während sie den Jungen mit dem Mädchen sieht. Wie er sie anschaut.
Und irgendwann bleibt sie vor einem Schaufenster stehen, und schaut rein. Sieht sich selbst.
Blonde Haare. Sie hat braune. 1,60. Sie ist 1,70. Sie ist dünn und sportlich...
Und sie?
Wie sieht sie aus?
Ist sie zu dick?
Ich bin zu hässlich.
Deswegen liebt er mich nicht.
Und sie fängt an abzunehmen. Immer weiter, isst nichts mehr. Sie fängt an ihren Frust an ihren Freunden auszulassen. Ihre beste Freundin findet sie ätzend, ihre Kumpels erklären ihr sie wär zu dünn.
Mit den Eltern gibt es Stress, sie wollen, dass sie isst.
Doch sie weiß es besser.
Sie ist zu dick.
Sie fängt an zu laufen. Immer weiter. Stundenlang rennt sie über die Berge. Rennt ihren Frust weg. Sie fliegt regelrecht. Sie ist so leicht geworden. Doch immer noch mag der Junge sie nicht.
Wieso?
Sie wiegt nur noch 35 Kilo. Doch der Junge schaut sie verachtungsvoll an. Versteht sie nicht. Ignoriert sie.
Haare färben. Braun.
Abnehmen.
Schminken.
Hass auf die Welt.
Und immer noch liebt er sie nicht.
Immer noch liebt er sie.
Wieder im Park. Ihr wird klar, dass sie essen muss. Sie muss essen. Sonst stirbt sie. Und was hat das für einen Sinn? Er liebt sie doch immer noch nicht. Er wird sie nie lieben können.
Denn sie ist schrecklich. Sie ist hässlich, fett, unmöglich.
Es wird Abends. Doch sie hat keine Lust nachhause zu gehen.
Hat sowieso keinen Sinn mehr.
Nichts hat mehr Sinn.
Und da kam er mit den Drogen. Verpackt in eine Tüte, braunes Pulver.
Er erklärt ihr, dass alles besser wird.
Und sie vertraut ihm.
Hat sowieso nichts mehr zu verlieren.
20 Jahre später sitzt sie zuhause. Sie hat nichts mehr. Ihr Erbe ist für die Drogen und dem Kliniksaufenthalt drauf gegangen.
Das einzige was sie besitzt ist eine ein-Zimmer Wohnung. Sie lebt von Harz 4, die Schule hat sie nach der 8. Klasse abgebrochen.
Kinder hat sie keine.
Sie sitzt da und schaut raus. Schaut auf eine Straße, in der Jungs Fußball spielen.
Und hat nur einen Gedanken:
Musste das sein?
Freitag, 19. Oktober 2012
Naivität
Letztens hatte mein kleiner Bruder mich auf einmal gefragt, ob man sich an alle seine Songs erinnern könnte, wenn man ungefähr Tausende geschrieben hatte.
Es war am Morgen gewesen, wir wollten alle in die Schule, wir waren alle gestresst, und er fragte mich, ob ein Sänger sich an alle seine Songs erinnern könnte.
Ich hab gelacht und gefragt, wie er jetzt darauf käme, habe ihm aber keine genaue Antwort gegeben. Ich war zu sehr im Stress und hatte für solche Fragen keinen Nerv.
Wie kam er auf diese Frage, wieso um Himmels Willen, fragte er mich solche Fragen, wo wir doch gleich in die Schule fahren wollten. Ich hab am Morgen immer nur meine Pflichten im Kopf.
Wirklich komisch, oder?
Mit was für Sachen er sich beschäftigt. Irgendwie macht ihn das zu jemanden besonderen. Wie er seine Pflichten so vergessen kann, und an so etwas denken kann. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er noch so ein Kind ist. Schon komisch, dass Kinder so frei sind. So frei von allem Stress. Manche nennen es naiv, aber ist es wirklich naiv, wenn man das Leben aus so einer Sicht nimmt?
Naiv finde ich, klingt immer so, wie als würde man nichts von der Welt verstehen und in seiner eigenen, kleinen, zusammengebastelten Traumwelt leben.
Aber wenn ich ihn mit mir vergleiche, muss ich fest stellen, dass er in irgendeiner Weise glücklich ist.
Vielleicht sollten ja alle Menschen so sein. So frei von allen Sorgen, und einfach nur glücklich.
Vielleicht sollten ja alle Menschen sich nur über die Dinge Gedanken machen, über die man sich auch Gedanken machen will.
Aber vielleicht ist es auch so besser, wie es ist.
Als Kind denkt man darüber nach, wieso die Erde rund ist. Als Kind darf man das.
Doch sobald man Erwachsen ist, hört man auf, sich über solche Sachen Gedanken zu machen. Ist doch schon schade, oder?
Na ja, ich glaube jedenfalls, dass man sich als Sänger nicht an alle seine Songs erinnern kann. Nur an die ganz erfolgreichen. ;D
Aber ganz sicher, würde man sie wieder erkennen, würde man sie hören.
Es war am Morgen gewesen, wir wollten alle in die Schule, wir waren alle gestresst, und er fragte mich, ob ein Sänger sich an alle seine Songs erinnern könnte.
Ich hab gelacht und gefragt, wie er jetzt darauf käme, habe ihm aber keine genaue Antwort gegeben. Ich war zu sehr im Stress und hatte für solche Fragen keinen Nerv.
Wie kam er auf diese Frage, wieso um Himmels Willen, fragte er mich solche Fragen, wo wir doch gleich in die Schule fahren wollten. Ich hab am Morgen immer nur meine Pflichten im Kopf.
Wirklich komisch, oder?
Mit was für Sachen er sich beschäftigt. Irgendwie macht ihn das zu jemanden besonderen. Wie er seine Pflichten so vergessen kann, und an so etwas denken kann. Wahrscheinlich liegt es daran, dass er noch so ein Kind ist. Schon komisch, dass Kinder so frei sind. So frei von allem Stress. Manche nennen es naiv, aber ist es wirklich naiv, wenn man das Leben aus so einer Sicht nimmt?
Naiv finde ich, klingt immer so, wie als würde man nichts von der Welt verstehen und in seiner eigenen, kleinen, zusammengebastelten Traumwelt leben.
Aber wenn ich ihn mit mir vergleiche, muss ich fest stellen, dass er in irgendeiner Weise glücklich ist.
Vielleicht sollten ja alle Menschen so sein. So frei von allen Sorgen, und einfach nur glücklich.
Vielleicht sollten ja alle Menschen sich nur über die Dinge Gedanken machen, über die man sich auch Gedanken machen will.
Aber vielleicht ist es auch so besser, wie es ist.
Als Kind denkt man darüber nach, wieso die Erde rund ist. Als Kind darf man das.
Doch sobald man Erwachsen ist, hört man auf, sich über solche Sachen Gedanken zu machen. Ist doch schon schade, oder?
Na ja, ich glaube jedenfalls, dass man sich als Sänger nicht an alle seine Songs erinnern kann. Nur an die ganz erfolgreichen. ;D
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Immer wieder anders.
Irgendwie ist es doch komisch.
Es gibt Tage, an denen alles perfekt läuft, an denen man fast nichts ändern möchte. Man lacht die ganze Zeit, folgt Ausnahmsweise mal dem Unterrichtsgeschehen, arbeitet teilweise sogar mit. Nichts hat man vergessen, alle Sachen, die man sich vorgenommen hat, schafft man, und vielleicht sogar noch etwas mehr. Mit seinen Freunden läuft alles perfekt, man streitet sich nicht, sondern fühlt sich in ihrer Gegenwart die ganze Zeit pudelwohl. Nichts kann einen an diesen Tagen aus der Fassung bringen.
Schon am Morgen springt man ausgeschlafen aus dem Bett, fühlt schon, wie gut der Tag anfängt.
Doch dann gibt es wieder diese Tage, an denen man am liebsten im Bett bleiben möchte. Der Wecker klingelt zwar, aber man stellt ihn wieder aus, schläft wieder ein, und irgendwann 10 Minuten, bevor man aus dem Haus muss, wird man geweckt.
Dann vergisst man die Hälfte, in der Schule triftet man dauernd ab, die Lehrer nehmen einen dran, wenn man gerade ganz woanders ist und alle Vorschriften, die man sich selbst gestellt hat, bricht man und macht einfach irgendeine Scheiße, die niemand cool findet.
Mit den Freunden läuft es bergab, niemand kümmert sich um einen, alle lachen, nur man selbst sitzt daneben und fragt sich, was daran nun so lustig war.
Am Abend ist man down, hat keine Lust mehr auf irgendetwas. Legt sich mit dem Gefühl ins Bett, dass alles scheiße ist.
Aber dann, am nächsten Tag, ist wieder alles in Ordnung.
Ist es nicht wirklich eigenartig? Man macht doch eigentlich jeden Schultag dasselbe. Und trotzdem sind die Tage immer so unterschiedlich.
Mir geht es selbst voll oft so. Ich hab einen Scheißtag, denke mit Graus an den nächsten. Und komischerweise wird er wider Erwarten einer der schönsten Tage, die ich je erlebt habe.
Man sollte eigentlich nie denken, dass alles doof wird. Denn so doof, wie es gewesen war, wird es auf keinen Fall wieder.
Denk immer positiv. Ist alles total im Arsch, kann es eigentlich nur noch besser werden. ;D
Es gibt Tage, an denen alles perfekt läuft, an denen man fast nichts ändern möchte. Man lacht die ganze Zeit, folgt Ausnahmsweise mal dem Unterrichtsgeschehen, arbeitet teilweise sogar mit. Nichts hat man vergessen, alle Sachen, die man sich vorgenommen hat, schafft man, und vielleicht sogar noch etwas mehr. Mit seinen Freunden läuft alles perfekt, man streitet sich nicht, sondern fühlt sich in ihrer Gegenwart die ganze Zeit pudelwohl. Nichts kann einen an diesen Tagen aus der Fassung bringen.
Schon am Morgen springt man ausgeschlafen aus dem Bett, fühlt schon, wie gut der Tag anfängt.
Doch dann gibt es wieder diese Tage, an denen man am liebsten im Bett bleiben möchte. Der Wecker klingelt zwar, aber man stellt ihn wieder aus, schläft wieder ein, und irgendwann 10 Minuten, bevor man aus dem Haus muss, wird man geweckt.
Dann vergisst man die Hälfte, in der Schule triftet man dauernd ab, die Lehrer nehmen einen dran, wenn man gerade ganz woanders ist und alle Vorschriften, die man sich selbst gestellt hat, bricht man und macht einfach irgendeine Scheiße, die niemand cool findet.
Mit den Freunden läuft es bergab, niemand kümmert sich um einen, alle lachen, nur man selbst sitzt daneben und fragt sich, was daran nun so lustig war.
Am Abend ist man down, hat keine Lust mehr auf irgendetwas. Legt sich mit dem Gefühl ins Bett, dass alles scheiße ist.
Aber dann, am nächsten Tag, ist wieder alles in Ordnung.
Ist es nicht wirklich eigenartig? Man macht doch eigentlich jeden Schultag dasselbe. Und trotzdem sind die Tage immer so unterschiedlich.
Mir geht es selbst voll oft so. Ich hab einen Scheißtag, denke mit Graus an den nächsten. Und komischerweise wird er wider Erwarten einer der schönsten Tage, die ich je erlebt habe.
Man sollte eigentlich nie denken, dass alles doof wird. Denn so doof, wie es gewesen war, wird es auf keinen Fall wieder.
Denk immer positiv. Ist alles total im Arsch, kann es eigentlich nur noch besser werden. ;D
Montag, 8. Oktober 2012
Stark bedeutet nicht nie zu fallen, stark sein bedeutet immer wieder aufzustehen.
Niemand hält dich
Niemand fängt dich auf
Niemand ist da
In diesem Moment
Niemand schützt dich
Niemand umarmt dich
Niemand denkt an dich
In diesem Moment
Du willst weinen
Du willst weggehen
Du willst die Tür vor dir verschließen
In diesem Moment
Doch wenn du die Tür zu lange zu hältst, dann rostet sie ein.
Also mach sie rechtzeitig wieder auf, sonst kommst du nie wieder heraus.
Denn nichts ist wichtiger, als dass du wieder da bist.
In der Welt.
Im Leben.
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